Heilpraktikerin - Psychotherapie
Tel:0049 - (0)241 - 51 38 50 · Mail:info@maria-holl.de
Sehr geehrte Frau Holl,
mit meinem heutigen Schreiben möchte ich Ihnen Dank sagen für Ihre Mühe und Ihren Dienst an den Tinnituskranken. Als Betroffener (seit mehr als 10 Jahren) habe ich durch Ihr Buch und auch die telefonische Rücksprache Linderung erhalten. Eine Erfahrung, an die ich fast schon nicht mehr geglaubt hatte.
Nun wäre es vermessen zu sagen, meine Ohr- und Kopfgeräusche seien verflogen, aber es hat sich eine Linderung in dem Maße eingestellt, dass ich die Hörgeräte (ohne die ich dachte schon gar nicht mehr auszukommen) zur Seite legen konnte. Da ich noch im Berufsleben stehe, kommt es natürlich sehr oft vor, dass sich durch den Tagesstress der Tinnituston erhöht. Durch den Fortschritt meiner Übungen kann ich stets abends wieder einen Ausgleich schaffen. Es gelingt sehr gut, den Stau nach unten abzuleiten. Inzwischen stellt sich auch tagsüber schon ein Ausgleich ein, wenn ich nur die Hände auf die Knie lege: Die Energie fließt dann gleichmäßig und es kommt sogar zu einer Erwärmung der Füße und es geschieht fortwährend, dass immer mehr gute Tage dabei sind. Das Lebensgefühl steigt stetig.
Zur Vorgeschichte: Der Aufenthalt in einer Tinnitusklinik hat mich regelrecht wach gerüttelt, den Krankheitsverlauf aus eigenem Antrieb durch Forschen zu beeinflussen. Ohne die Methode in der Klinik abwerten zu wollen, kann es nach meinem Ermessen nicht sein, die Krankheit nur in der Psyche eines Menschen zu suchen.
Es sind nach meinen Empfindungen äußere Einflüsse – insbesondere der massiv in unserer Umwelt vorkommende Elektrosmog. Durch Hörgeräte schaffen sich Tinnituskranke aber nur noch mehr Elektrosmog (die Batterien). Wenn die Energie im Kopf sowieso nicht richtig fließt, verschärfen die Batterien nur die Lage. Die zeitweilige Linderung ist eine Täuschung, die Lage wird auf Dauer nur verschlimmert.
Alle möglichen Versuche, meiner Krankheit zu begegnen, wie z.B. Entgiftungsmaßnahmen, Akupunktur, sportliche Betätigung, Massagen, Chiropraktik, unzählige Besuche bei verschiedenen Heilpraktikern, u.a. mit Verabreichung eines Tinnitustees, Umgang mit der chinesischen Medizin (war möglich durch mehrere Chinareisen) brachten keinen Fortschritt. Da ich der chinesischen Medizin, die auf eine jahrhunderte lange Tradition aus der Naturheilkunde zurückblicken kann, sehr offen gegenüber stand, konnte ich mit Ihren Lehren aus dem Taoismus sehr gut umgehen.
Alle Übungen wurden korrekt nach dem Buch vorgenommen. Jede Lektion einzeln abgehandelt und am Ende ein Übungsprogramm zusammengestellt, dass ich bis heute allabendlich durchführe, etwa immer eine viertel bis halbe Stunde. Am Anfang habe ich mir dadurch geholfen, dass ich die Übungen auf Tonband sprach und das Band solange mitlaufen lies, bis ich alle Übungen auswendig konnte.
Die Übungen führen nach meinem Erleben zu Stressbewältigung, innerem Ausgleich und gleichmäßiger Verteilung der Energie im Körper. Sollte sich die Linderung meiner Krankheit so fortsetzen, wie sie seit Beginn der Übungen eingetreten ist, erwarte ich vollständige Heilung nach 12 bis 18 Monaten.
Ich möchte mit meinem Schreiben Menschen ermutigen, mit den Lektionen zu beginnen oder sie zu Ende zu bringen. Sie können meinen Namen veröffentlichen, ich stehe gerne Rede und Antwort.
Gott segne Sie weiterhin reichlich für Ihre Arbeit.
Mir freundlichem Gruß Helmut Reichel
Bücher, die östliche Heilmethoden und Weisheiten in westliche Erfolgsrezepte zu verwandeln suchen, gibt es wie Sand am Meer. Doch die Umsetzung gelingt nur, wenn der Autor bzw. die Autorin ein gutes Gespür dafür hat, wie die Leser zum Üben motiviert und bei der Stange gehalten werden können. Diese recht seltene Begabung zeichnet die in Aachen praktizierende Heilpraktikerin und Therapeutin Maria Holl aus. Nach ihrem erfolgreichen Buch über die Tinnitus-Atemtherapie bring nun ihr Power Tao Schwung ins Leben – sei es im Beruf, in Beziehungen oder ins Befinden generell. Die vielen praktischen Übungen zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele bauen folgerichtig und psychologisch gut geführt aufeinander auf. Knalleffekt: Erst nachdem der Leser die Grundübungen absolviert hat, darf er die zugeklebten Seiten zum geheimen, letzten Teil öffnen! Gut gemacht.
Maria Holl: Mit Power Tao zu Glück, Liebe und Erfolg. Oesch-Verlag, 128 Seiten, Euro 14,90
Frau Maria Holl ist Heilpraktikerin und Psychotherapeutin in Aachen. Sie stellt in diesem Buch das Konzept einer neuartigen Tinnitusbehandlung bzw. -Rehabilitation mit vielen interessanten Körper- und Denkübungen vor. Diese Übungen hat sie über Jahre hinweg im Bildungszentrum eines Krankenhauses erprobt. Es sind Übungen, die überwiegend aus China stammen und mit dem Energiesystem des Menschen arbeiten, also mit der Lebenskraft, dem Chi. Sie erklärt, dass bei Tinnitusbetroffenen diese Lebenskraft zu viel im Kopf-, Nacken- und Brustbereich gesammelt ist und zu wenig in Becken, Beinen und Füßen. Das entspricht auch meinen Erfahrungen: Wir sind zu wenig geerdet. Das sagt auch Joachim-Ernst Berendt in TF 3/02 S.6 bis 8.
Diese Ausgangsüberlegung gefällt mir sehr. Das wird verstärkt durch die Benutzungsvorschläge:
Der 1. Schritt: Verpflichten Sie sich, ungewöhnliche einfache Übungen aus dem chinesischen Kulturraum von vor 4 000 Jahren durchzuführen. Sie werden immer wieder lhren Unwillen spüren: Das ist in Ordnung. Gehen Sie zu lhrer Verpflichtung zurück und arbeiten Sie weiter.
Der 2. Schritt: Widmen Sie lhr Üben einem für Sie wichtigen Menschen. Warum das? Schon wieder etwas Ungewöhnliches!
Sie sind tinnituskrank. Ein Hauptteil lhrer Störung ist: Sie tun nicht genug für sich selbst - für andere jederzeit.
90% der Tinnituskranken, denen ich begegnet bin, waren sehr sozial und taten alles für die Familie, Beruf und Haushalt. Sie selbst hingegen kamen immer zu kurz.
Schenken Sie lhr Üben einem Menschen mit der Erlaubnis, dass er nachfragen darf, ob sie geübt haben. Dieser Schritt bedeutet eine große Überwindung, denn Sie gestehen damit einem Zweiten ein, dass Sie nicht gut für sich selbst sorgen. Dieser Schritt kann nach 3 - 6 Monaten wegfallen.
Der dritte Schritt: Üben Sie jeden Tag 5 Minuten etc."
Auch diese Ausgangsuberlegungen gefallen mit sehr gut. Sie gehen von dem aus, was ich an mir und anderen immer wieder festgestellt habe, nämlich von der Unfähigkeit, der Hilflosigkeit, etwas für sich selber zu tun, die eigenen oft enormen Ressourcen zu nutzen. (Psychologen sprechen sogar von einer erlernten Hilflosigkeit und der Notwendigkeit, sein Leben wieder unter unsere Kontrolle zu bringen.) Deshalb bin ich auch überzeugt, dass die folgenden 12 Lektionen mit sehr ausführlichen und ansprechenden Erläuterungen vielen Mitbetroffenen gut tun werden, allein oder auch manchmal in der Gruppe. Sie können ein wichtiger Bestandteil lhrer privaten oder offiziellen Retraining-Therapie und eines guten neuen Lebens mit Tinnitus werden.
Hinsichtlich der Anwendung des Programms schreibt Frau Holl, es ist gut, dieses Programm in Gruppen mit zwei qualifizierten Leitern durchzuführen, einer zur Anleitung der Übungen und einer, der die Gruppenenergien stabilisiert. Die Leiter müssten die Übungen kennen und sie selbst über Iängere Zeit praktiziert haben. Auch die Einzelanwendung sei sinnvoll, aber sie sollen mit Gesunden, nicht mit anderen Tinnitusbetroffenen geübt werden. Meine persönliche Meinung geht dahin, dass einem auch einzelne Übungen bereits einen gewissen Gewinn bringen können, selbst wenn sie sich für sich allein rein therapeutisch nicht auswirken sollten. Als Bestandteil anderer Bemühungen, zum Beispiel im Sinne von Retraining, dürften sie auf jeden Fall wertvoll sein.
A. Vogel´s Gesundheits Nachrichten Jahrgang 61, Februar 2004 Ingrid Zehnder (Chefred.)
Tinnitus-Patienten kennen das: Alle paar Monate wird mit großen Ausrufezeichen eine neue Therapie ausgelobt. Tinnitus-Patienten wissen aber auch, dass es keine einzige gesicherte Therapie gibt, die allen von Ohrgeräuschen Tyrannisierten hilft. Millionen Menschen schlagen sich deshalb durch ein geräuschvolles Leben, das niemand anderer wahrnimmt. Tinnitus-Betroffene führen meist ein stressreiches Leben, da sie zu Perfektionismus neigen, einen hohen Leistungsanspruch an sich selbst haben und gegenüber Familie, Beruf und Haushalt schlecht ihre persönlichen Grenzen wahren. Indem die Heilpraktikerin und Psychotherapeutin Maria Holl den Tinnitus als eine Art Stressbarometer sieht, nimmt sie diesen Faden auf und schafft durch ungewöhnliche Regeln und Benutzungsvorschläge einen spannenden und interessanten neuen Zugang für die Betroffenen. Entwickelt und erprobt hat sie die neuartige Rehabilitation in jahrelanger Arbeit mit zahlreichen Tinnitus-Patienten eines HNO-Arztes in Aachen. Maria Holl schlägt Übungen vor, Übungen, die täglich einige Minuten lang gemacht werden sollen, Übungen aus den Bereichen Entspannung, Bioenergetik, Selbstmassage und Atemübung, Übungen, die (manchmal lächerlich) einfach sind und die man sich selbst aussuchen kann. Gut vorstellbar, dass die aufgezeigten Übungen selbst ganz Resignierten einen Weg zeigen, sich neu mit sich und seinem Leiden zu befassen.