Referenzen

Vorwort für das Buch „Tinnitus lindern“ von Dr. Biesinger

„Mit dem vorliegenden Büchlein von Frau Maria Holl beschreibt sie einen Meilenstein bei der Tinnitustherapie: die Wiederentdeckung des Körperlichen.
Tinnitus ist ein „Kopfgeräusch“ und führt in den meisten Fällen dazu, dass die Betroffenen ihren Körper und insbesondere ihre Gefühlswelt vergessen. Sehr stark auf das Wahrnehmen des Tinnitus fixiert sind Wahrnehmungen und Emotionen aus dem Körper disisoziiert oder sogar abgespalten. Dies führt zu einem schrecklichen Teufelskreis, weil mit der Zeit die so Betroffenen den Bezug zu sich selber verlieren. Ängste und Depression sind die Folgen.
Mit den Übungen von Frau Holl wird die Verbindung zwischen der Kopflastigkeit und dem vergessenen Körper wieder hergestellt. Dabei ist bemerkenswert, dass sie sensibel genug vorgeht, damit sich auch schwer betroffene Patientinnen und Patienten auf den Weg der Wiederentdeckung ihres Körpers und vor allem ihrer gesunden Emotionen begeben können.
Erst wenn dieser Weg beschritten ist, kann eine Loslösung von der Wahrnehmung des Tinnitus möglich werden!“

Im April 2015, Dr. Biesinger


Offener Brief (Auszug) von
Konrad Oelmann

„Maria Holl geht konsequent einen Weg, den wir in der modernen psychosomatischen Medizin dringend benötigen: Ein störungsspezifisches Vorgehen mit dem konsequenten Sammeln von Erfahrungen im Sinne einer angewendeten, praktischen Heilkunde, die sich gleichzeitig in ihren Effekten überprüfen lässt.
Die Tinnituskranken werden es ihr danken!
Häufig werden psychosomatisch erkrankte Patienten mit immer neuen Erkenntnissen konfrontiert, ohne dass es zu einem parallelen Wachstum der praktischen Behandlungsmethoden kommt. Praktikable Anleitungen, wie ihr Leiden gelindert werden kann, fehlen zumeist und über die rein verbalen Psychotherapiemethoden sind psychosomatische Störungen nur eingeschränkt zu erreichen. Hier schließt Maria Holl mit der Tinnitus-Atem-Therapie eine wichtige Lücke, die bei vielen psychosomatischen Störungen zwischen theoretischer Erkenntnis über die Störung und dem Leiden des Kranken in ohnmächtiger Verzweiflung klafft. Die praktischen Lektionen sind sorgfältig ausgesucht, verständlich, nachvollziehbar, hilfreich und können reproduziert und standardisiert überprüft werden. Die Körperübungen berühren die Themen vieler im präverbalen Bereich gestörter Erkrankungen in unterschiedlichen Feldern. Selbstwahrnehmung, Atmung, Selbstmassagen, den Körper einbeziehende Imaginationen führen zu der Bearbeitung leib-seelischer Dissonanzen im Sinne der Gewinnung einer wachsenden Selbstkohärenz. Menschen, die sich auf diese Behandlung einlassen, verstehen nicht nur besser, was sie krank macht, sondern entwickeln ebenso, was sie gesund erhält!“

Konrad Oelmann, Mai 2014
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie / Psychoanalyse / Bioenergetische Analyse

 

Auszug aus dem Geleitwort von Dr. B. Langguth
zum Buch „Tinnitus-Atemtherapie“

„Beeindruckend dabei ist, dass viele Zusammenhänge, die Frau Holl in langjähriger intensiver Arbeit mit betroffenen Menschen gewonnen hat, erstaunlich genau mit den modernen Erkenntnissen neurowissenschaftlicher Forschung übereinstimmen. Doch während die Neurowissenschaften lediglich zum Verständnis der Zusammenhänge beitragen, hat Frau Holl diese Zusammenhänge bereits in eine praktische Anwendung umgesetzt.

Dabei möchte ich exemplarisch drei Beispiele nennen:

  1. Frau Holl hat erkannt, dass die Berührung der Haut eine heilende Wirkung haben kann und hat so Massagetechniken in ihre Therapie eingebaut. Ganz aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass diese Effekte wahrscheinlich über das Hormon Oxytocin vermittelt werden.
  2. Körperliche Bewegung sowie die Erfahrung, dass man selbst seinen Zustand beeinflussen kann, sind wesentliche Elemente der Therapie. Tierversuche zeigen, dass beide Aspekte eine wesentliche Rolle spielen bei der Neubildung von Nervenzellen und auf diese Weise therapeutische Wirkung entfalten können.
  3. Unsere Wahrnehmung umfasst die Wahrnehmung unseres Körpers und die Wahrnehmung der äußeren Welt. Vieles deutet darauf hin, dass eine Störung des Wechselspiels zwischen innerer und äußerer Wahrnehmung dem Tinnitus zugrunde liegt. Viele der vorgeschlagenen Übungen zielen darauf ab, mit den verschiedenen Sinnen die Grenzen des Körpers zu erfahren und zu lernen, seine eigene, innere Welt wieder besser von der äußeren Welt abzugrenzen.

So kann die moderne Wissenschaft zumindest Erklärungen liefern, wie die von Frau Holl entwickelte Therapie Einfluss nimmt auf die Wahrnehmung des Tinnitus und die häufig damit verbundene Belastung.“

Dr. med. Berthold Langguth
Oberarzt
Leiter des Tinnituszentrums Regensburg 2011

 

Rezension aus „Visionen-Das Magazin für ganzheitliches Leben“

Das hat Hand und Fuß
„Bücher, die östliche Heilmethoden und Weisheiten in westliche Erfolgsrezepte zu verwandeln suchen, gibt es wie Sand am Meer. Doch die Umsetzung gelingt nur, wenn der Autor bzw. die Autorin ein gutes Gespür dafür hat, wie die Leser zum Üben motiviert und bei der Stange gehalten werden können. Diese recht seltene Begabung zeichnet die in Aachen praktizierende Heilpraktikerin und Therapeutin Maria Holl aus. Nach ihrem erfolgreichen Buch über die Tinnitus-Atemtherapie bringt nun ihr Power Tao Schwung ins Leben – sei es im Beruf, in Beziehungen oder ins Befinden generell. Die vielen praktischen Übungen zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele bauen folgerichtig und psychologisch gut geführt aufeinander auf. Knalleffekt: Erst nachdem der Leser die Grundübungen absolviert hat, darf er die zugeklebten Seiten zum geheimen, letzten Teil öffnen! Gut gemacht.“
Maria Holl: Mit Power Tao zu Glück, Liebe und Erfolg. Oesch-Verlag, 128 Seiten, Euro 14,90

 

Rezension des Ehrenvorsitzenden der Tinnitus-Liga Herr Hans Knör
für das Tinnitus Forum

Tinnitus lindern – Vorbeugung, sanfte und nachhaltige Heilung.
Ein Selbsthilfeprogramm, Maria Holl, Oesch-Verlag 2002
„Frau Maria Holl ist Heilpraktikerin und Psychotherapeutin in Aachen. Sie stellt in diesem Buch das Konzept einer neuartigen Tinnitusbehandlung bzw. -Rehabilitation mit vielen interessanten Körper- und Denkübungen vor. Diese Übungen hat sie über Jahre hinweg im Bildungszentrum eines Krankenhauses erprobt. Es sind Übungen, die überwiegend aus China stammen und mit dem Energiesystem des Menschen arbeiten, also mit der Lebenskraft, dem Chi. Sie erklärt, dass bei Tinnitusbetroffenen diese Lebenskraft zu viel im Kopf-, Nacken- und Brustbereich gesammelt ist und zu wenig in Becken, Beinen und Füßen. Das entspricht auch meinen Erfahrungen: Wir sind zu wenig geerdet. Das sagt auch Joachim-Ernst Berendt in TF 3/02 S.6 bis 8.

Diese Ausgangsüberlegung gefällt mir sehr. Das wird verstärkt durch die Benutzungsvorschläge:
Der 1. Schritt: Verpflichten Sie sich, ungewöhnliche einfache Übungen aus dem chinesischen Kulturraum von vor 4 000 Jahren durchzuführen. Sie werden immer wieder lhren Unwillen spüren: Das ist in Ordnung. Gehen Sie zu lhrer Verpflichtung zurück und arbeiten Sie weiter.
Der 2. Schritt: Widmen Sie lhr Üben einem für Sie wichtigen Menschen. Warum das? Schon wieder etwas Ungewöhnliches!
Sie sind tinnituskrank. Ein Hauptteil lhrer Störung ist: Sie tun nicht genug für sich selbst – für andere jederzeit.
90% der Tinnituskranken, denen ich begegnet bin, waren sehr sozial und taten alles für die Familie, Beruf und Haushalt. Sie selbst hingegen kamen immer zu kurz.
Schenken Sie lhr Üben einem Menschen mit der Erlaubnis, dass er nachfragen darf, ob sie geübt haben. Dieser Schritt bedeutet eine große Überwindung, denn Sie gestehen damit einem Zweiten ein, dass Sie nicht gut für sich selbst sorgen. Dieser Schritt kann nach 3 – 6 Monaten wegfallen.
Der dritte Schritt: Üben Sie jeden Tag 5 Minuten etc.“
Auch diese Ausgangsüberlegungen gefallen mit sehr gut. Sie gehen von dem aus, was ich an mir und anderen immer wieder festgestellt habe, nämlich von der Unfähigkeit, der Hilflosigkeit, etwas für sich selber zu tun, die eigenen oft enormen Ressourcen zu nutzen. (Psychologen sprechen sogar von einer erlernten Hilflosigkeit und der Notwendigkeit, sein Leben wieder unter unsere Kontrolle zu bringen.) Deshalb bin ich auch überzeugt, dass die folgenden 12 Lektionen mit sehr ausführlichen und ansprechenden Erläuterungen vielen Mitbetroffenen gut tun werden, allein oder auch manchmal in der Gruppe. Sie können ein wichtiger Bestandteil lhrer privaten oder offiziellen Retraining-Therapie und eines „guten neuen Lebens mit Tinnitus“ werden.

Hinsichtlich der Anwendung des Programms schreibt Frau Holl, es ist gut, dieses Programm in Gruppen mit zwei qualifizierten Leitern durchzuführen, einer zur Anleitung der Übungen und einer, der die Gruppenenergien stabilisiert. Die Leiter müssten die Übungen kennen und sie selbst über Iängere Zeit praktiziert haben. Auch die Einzelanwendung sei sinnvoll, aber sie sollen mit Gesunden, nicht mit anderen Tinnitusbetroffenen geübt werden. Meine persönliche Meinung geht dahin, dass einem auch einzelne Übungen bereits einen gewissen Gewinn bringen können, selbst wenn sie sich für sich allein rein therapeutisch nicht auswirken sollten. Als Bestandteil anderer Bemühungen, zum Beispiel im Sinne von Retraining, dürften sie auf jeden Fall wertvoll sein.

Dieses Buch eignet sich für Betroffene wie Therapeuten gleichermaßen.“

Hans Knör