Heilpraktikerin - Psychotherapie
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10 bis 20 Prozent aller Deutschen leiden unter regelmäßigen Tinnitus-Erscheinungen*. Stress zählt zu den häufigen Ursachen für das permanente Ohrengeräusch. Mit dem Tinnitus können Schlafstörungen, depressive Verstimmungen und psychische Störungen einhergehen.
Den Tinnitus selbst lindern – auf diesem Ansatz beruht die Tinnitus-Atemtherapie nach Holl®. Das 1995 von Maria Holl im Auftrag des Würselener HNO-Artzes Dr. med. Herbert Philipps entwickelte Verfahren soll Menschen dabei unterstützen, den Ursachen des Tinnitus aktiv entgegenzutreten. Die TAT nach Holl® wird von der deutschen Tinnitus-Liga unterstützt, mehrere Krankenkassen erstatten teilweise die Kosten der TAT.
Die Übungen – die im Rahmen einer Therapie oder per (Hör-)Buch vermittelt werden – setzen sich zusammen aus den Bereichen Gymnastik, Atmung und Selbstmassage. Hierdurch kann ein Patient sein eigenes Lymphsystem sowie Nervenbahnen und Muskelstränge selbst beeinflussen. Ziel der Therapie ist es, die Lebenskraft wieder in die richtigen Bahnen zu lenken und den Betroffenen dabei zu unterstützen, den Tinnitus samt seiner Begleitscheinungen nach und nach zu lindern.
*Forsa-Umfrage, Januar 2009